Medizinische Hochschule Hannover

Vorreiter bei der revisionssicheren elektronischen Patientenakte Medizinische Hochschule Hannover und advice IT - eine bewährte Partnerschaft

Bei der Abkürzung „MHH“ weiß in Niedersachsens Landeshauptstadt Hannover jeder, was gemeint ist. Die Medizinische Hochschule, mit 1.500 Betten und jährlich  über 40.000 stationären Aufenthalten sowie über 300.000 ambulanten Patientenkontakten, ist ein Klinikum der „Maximalversorgung“ in Niedersachsen und zugleich  das größte Zentralklinikum des Landes. Alle Fachdisziplinen und Kliniken sind vertreten, die neuesten medizinischen Technologien und Behandlungsmethoden sind  hier verfügbar. Darüber hinaus ist die MHH auch Campus für 3.200 Studenten – ein  bundesweit bedeutender Standort für Forschung und Lehre in der Medizin und  Zahnmedizin.

In diesem Klima wird auch Pionierarbeit in den die Medizin unterstützenden Technologien geleistet. So z. B. beim Thema „revisionssichere digitale Patientenakte“. Schon  seit 1996 betreibt das Medizinische Hochschulrechenzentrum (MHRZ) unter Leitung  von Professor Dr. Albert J. Porth konsequent den Ausbau des einstigen Mikrofilm-Archivs zu einer digitalen, alle Dokumente umfassenden, stets aktuellen Informationsplattform für die behandelnden Ärzte, das Pflegepersonal sowie für Forschung und  Lehre. So entstand unter dem Namen ALIDA (Arzt- und Leistungsstellen unterstüt-  zendes Informationssystem der digitalen Archivierung) das Digital-Archiv für Patientendokumente der MHH.   Professor Porth:

Die Versprechungen der DMS-Hersteller klingeln uns noch heute in den Ohren. Doch schon  die unverzichtbaren Mindestanforderungen eines so großen Klinikums hinsichtlich Performance, Benutzerverwaltung, Softwareverteilung, Speichermanagement sowie der Datenab-  gleich mit dem KIS und den Laborsystemen – um nur einige Themen zu nennen – haben  die damals verfügbaren Produkte oft bis an die Grenze gefordert und manchmal schlichtweg  überfordert. Da gab es manche unliebsame Überraschung.

So ergab sich im Sommer 1999 die Notwendigkeit zum Wechsel des Archivsystems, um insbesondere die „Jahr-2000-Sicherheit“ zu gewährleisten. Innerhalb weniger Monate mussten über 15 Millionen Dokumente revisionssicher migriert und zugleich die vorhandenen Systemeigenschaften und Komfortmerkmale in einem ganz anderen System abgebildet werden. Eine Herkulesaufgabe. Professor Porth:

In dieser kritischen Situation haben wir die Berater und Systemspezialisten der späteren  advice IT kennen und schätzen gelernt. Neben sattelfestem Fachwissen und unermüdlicher  Einsatzbereitschaft war da vor allem eine rückhaltlose Offenheit im Interesse des Kunden – auch dort, wo es deren eigenem Arbeitgeber kurzfristig vielleicht etwas weh tat. Das hat Vertrauen geschaffen. Wir hatten stets das Gefühl: Hier werden Probleme ehrlich und aktiv angesprochen und gemeinsam mit uns Lösungen erarbeitet – so ist es bis heute geblieben.

Daher war es nur folgerichtig, dass die MHH zu den ersten Kunden gehörte, die nach Gründung der advice IT im Sommer 2002 dem jungen Beratungshaus vertrauten und einen Rahmenvertrag zur Beratung und Unterstützung rund um ALIDA abschloss.

Das System ist durch den Einsatz eines vielfach verbesserten und technologisch führenden Webclients inzwischen „in die Fläche“ getragen worden. Über eintausend regelmäßige Benutzer aus der MHH dokumentieren, dass die Vision der elektronischen Patientenakte Realität geworden ist. Mehr als 50 Millionen Patientendokumente und ein rasant wachsender Bestand an aktuellen Laborbefunden aus allen Einrichtungen haben aus dem einst beschaulichen „Zentralarchiv für Patientenakten“ ein modernes Informationssystem gemacht, dessen leistungsfähige und zuverlässige Infrastruktur inzwischen auch zur Ablage kaufmännischer Dokumente aus SAP R/3 genutzt wird.

Längst geht dabei die Beratung und Betreuung durch advice IT über den klassischen Archivbereich hinaus: Unterstützung bei Themen wie Hochverfügbarkeit, IT-Sicherheit und Grundschutz nach BSI-Handbuch gehören heute genauso zum Projektalltag wie die Beratung bei Datenbank-Updates oder in Lizenzfragen.

Und nach jedem Projekt gilt: Das Team von Professor Porth könnte jederzeit alleine „weiterlaufen“, denn advice IT dokumentiert die geleisteten Arbeiten so, dass sich der Kunde zur Not alleine zurecht findet. Auch das schafft Vertrauen.